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 | Siebold-Fritz-Stübli |
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Siebold-Fritz-Stübli
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Von links: Andreas Frommherz, Harald Müller, Dominique Lawonn, Stefan Jehle und hockend Hans-Jürgen Jehle die Hauptakteure beim gelungenen Umbau des Gerümpelkellers zum "Siebold Fritz -Stübli" für die Traditionspflege und Jugendarbeit.
Mit den laufenden Rundenwettkämpfen im Kreis, der internen Vereinsmeisterschaft und der Ermittlung des Schützenkönigs haben die Sportschützen aus Murg noch einige Höhepunkte im letzten Drittel des Jahres zu meistern. Den "Meisterschuss" 2008 setzten sie allerdings unlängst mit der Einweihung ihres "Siebold-Fritz-Stübli". Die Grundidee: einen stickigen, nass-kalten, brach liegenden Gerümpelkeller für Traditionspflege und als Jugendvereinszimmer vö llig neu umzubauen. Skeptiker gab's auch, aber viel mehr optimistische Helfer. Edgar Zölitz, Vereinsvorsitzender, schwitzte genau so beim Entrümpeln, wie die zimmernden, streichenden und isolierenden Hauptakteure um Dominique Lawonn, der guten Seele des anstrengenden Vorhabens. Hans Keller, mit 84 Jahren Ehrenmitglied des Vereins, meinte bei der Einweihung spontan: " Schade, dass das unser Fritz nicht mehr erleben darf aber seine Ideale von Jugend und Sport leben somit weiter!" Siebold Fritz gilt im Verein als unvergessenes Vorbild und Original. Er war über 30 Jahre unter anderem Hauptschießleiter und Vereinswirt. Der Schweizer Geschäftsführer Willi Stampfli aus Basel-Land, einer der zahlreichen Sponsoren, staunte nicht schlecht, als er seine Fensterrolläden plötzlich als "Weltneuheit" in Form geschmackvoller Deckenverkleidung wieder fand. Geladene ehemalige Vereinsmitglieder wie Wilfried Hielscher, Werner Pelzel, Dieter Klingler oder aber aktive "alte Hasen", wie Dieter Guhl, der auch stets für seinen Verein da ist, meinten: Das hier ist kein "Platt- sondern ein Goldschuss". Das Andreas Frommherz, Jugendleiter, auch noch den Siegesschuss auf die vom Engelwirt Michael Brutsche aus Niederhof gestiftete "Siebold-Fritz- Ehrenscheibe" setzte, passte zum feierlichen Anlass mit anschließendem Grillfest. Das Fest zur Eröffnung fiel nur klimatisch ins Wasser, aber da konnte das neu eingerichtete "Stübli" gleich mal "zeigen", wie mollig warm und gemütlich es zukünftig seine Schützen und Gäste beherbergen kann.
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